{"id":223,"date":"2025-07-19T18:20:00","date_gmt":"2025-07-19T16:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ldine.ch\/?p=223"},"modified":"2026-09-24T17:39:40","modified_gmt":"2026-09-24T15:39:40","slug":"arvika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ldine.ch\/index.php\/2025\/07\/19\/arvika\/","title":{"rendered":"Arvika"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vier Personen, drei Stunden, zwei Kanus und eine Hauptstrasse. Alle, die beim letzten Wort eher einen See oder Fluss erwartet haben: Nein, ich meinte tats\u00e4chlich eine Hauptstrasse. Was zwei Kanus dort zu suchen haben, erz\u00e4hle ich dir gerne in diesem Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich habe f\u00fcr eine mehrt\u00e4gige Kanutour in Schweden zugesagt, ohne jemals in einem Kanu gesessen zu haben. Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte bereits eine \u00e4hnliche Tour gemacht und immer wieder davon geschw\u00e4rmt. Die Vorstellung, eine Woche lang nur mit dem N\u00f6tigsten in der Natur zu verbringen, begeisterte mich sofort. Eines f\u00fchrte zum anderen und pl\u00f6tzlich war die Tour gebucht, die fehlenden Gadgets eingekauft und ich stand mit vollgepacktem Rucksack und einer Tasche bereit zum Paddlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Getrieben von Abenteuerlust verdr\u00e4ngte ich zun\u00e4chst alle Gedanken \u00fcber die bevorstehende Reise. Doch je n\u00e4her der Start r\u00fcckte, desto mehr Fragen kamen in mir auf. Bin ich fit genug, um gegen potentielle Wellen anzuk\u00e4mpfen? Habe ich gen\u00fcgend Musse, auch bei Regen draussen zu essen und zu schlafen? Und kann ich meinen inneren Schweinehund \u00fcberwinden und selbst bei kalten Temperaturen die t\u00e4gliche \u00abDusche\u00bb im See auf mich nehmen? Ja, genau diese letzte Frage besch\u00e4ftigte mich tats\u00e4chlich am meisten, denn ich bin ein absoluter Warmduscher \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einem langen Tag im Auto erreichten wir am Abend Travem\u00fcnde und fuhren mit der F\u00e4hre \u00fcber Nacht nach Trelleborg. Von dort ging es weiter nach Arvika. Auf dem Campingplatz angekommen, kauften wir im nahegelegenen Supermarkt die letzten frischen Lebensmittel f\u00fcr unsere Tour ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 1<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir unsere beiden Kanus effizient beladen hatten, konnten wir als erste Gruppe lospaddeln. Keine 30 Sekunden sp\u00e4ter wurde mir schlagartig bewusst, dass Kanufahren doch nicht ganz so einfach ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich sass hinten und musste somit das Steuern \u00fcbernehmen. Beinahe w\u00e4ren wir direkt nach dem Start in den nahegelegenen Badestrand gekracht. <strong>Mit viel Muskelkraft konnte ich das jedoch verhindern und f\u00fchrte uns im Zickzackkurs hinaus auf den See. Das Kanu meines Arbeitskollegen hingegen glitt schnurgerade \u00fcber das Wasser. W\u00e4hrend er aussah, als w\u00fcrde er an einem Werbeshooting f\u00fcr Kanuferien teilnehmen, k\u00e4mpfte ich noch damit, \u00fcberhaupt die richtige Richtung zu halten.<\/strong> Bereits bei unserem ersten Halt war ich komplett ersch\u00f6pft und fragte mich, wie ich das die n\u00e4chsten f\u00fcnf Tage durchhalten sollte. Eine dampfende Nudelsuppe zum Mittagessen und die aufmunternden Worte meiner Kollegen sorgten jedoch daf\u00fcr, dass der zweite Anlauf deutlich besser verlief.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen Nachmittag endete unsere Fahrt auf dem Glafsfjorden. Um den Varmeln zu erreichen, mussten wir unsere Kanus auf einer mehr als sechs Kilometer langen Landpassage \u00fcber eine Hauptstrasse transportieren. Im Kanucenter hatte man uns gesagt, dass dieser Abschnitt etwa 30 Minuten dauern w\u00fcrde. Doch bereits nach zehn Minuten war klar, dass diese Sch\u00e4tzung nicht stimmen konnte. F\u00fcr jedes Kanu hatten wir einen Rollwagen mit zwei R\u00e4dern zur Verf\u00fcgung, sodass wir die Boote mitsamt unserem Gep\u00e4ck schieben konnten. Da die Strasse jedoch st\u00e4ndig auf und ab f\u00fchrte, musste die vordere Person das Kanu mal anheben, um zu bremsen, und mal nach unten dr\u00fccken, damit die hintere Person besser schieben konnte. Erschwerend kam hinzu, dass die Autos und Lastwagen mit rund 80 km\/h an uns vorbeirauschten. Durch die hohen B\u00e4ume waren wir in den Kurven nicht immer gut sichtbar. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"2560\" data-id=\"450\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-450\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-scaled.jpeg 1440w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_18-edited-1152x2048.jpeg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"432\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-432\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-1152x2048.jpeg 1152w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_17-scaled.jpeg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"2560\" data-id=\"451\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-451\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-scaled.jpeg 1440w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_16-edited-1152x2048.jpeg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer Stunde mussten wir Bilanz ziehen&#8230; wir hatten gerade einmal ein Drittel der Strecke geschafft. Bis zum Varmeln h\u00e4tten wir es zwar noch vor dem Abend geschafft, doch die Karte zeigte am Anfang von diesem See keine geeignete Stelle f\u00fcr ein Nachtlager. Um eine solche zu erreichen, h\u00e4tten wir nochmals deutlich l\u00e4nger paddeln m\u00fcssen. Das war uns f\u00fcr die erste Nacht zu unsicher. Denn wir waren noch nicht mit dem gesamten Equipment vertraut und auch unsere Abl\u00e4ufe waren noch nicht vollst\u00e4ndig eingespielt. Deshalb entschieden wir uns, bei der n\u00e4chsten geeigneten Stelle neben der Strasse zu campieren. Nach zwei oder drei vergeblichen Versuchen fanden wir tats\u00e4chlich eine kleine Waldlichtung, auf der wir unsere Zelte aufstellen konnten. Die Kanus stellen wir ganz selbstverst\u00e4ndlich neben der Hauptstrasse ab.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 2<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was wir nicht wussten, ganz in der N\u00e4he unseres Nachtlagers befand sich eine Hundestation. So verlief unsere erste Nacht nicht ganz so idyllisch, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Die Hunde veranstalteten n\u00e4mlich ein regelrechtes Heulkonzert, das sich durch einen grossen Teil der Nacht zog. Viel Zeit, um uns dar\u00fcber zu \u00e4rgern, blieb jedoch nicht, denn am n\u00e4chsten Morgen stand die zweite H\u00e4lfte unserer Landpassage an. Inzwischen hatten wir etwas \u00dcbung gesammelt und das Gewicht in den Kanus deutlich geschickter verteilt. Dadurch kamen wir sp\u00fcrbar schneller voran.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als endlich wieder Wasser in Sicht kam, waren wir alle erleichtert. Auf dem Varmeln angekommen, freuten wir uns alle wieder \u00fcber das Paddeln. Wir steuerten f\u00fcr unser n\u00e4chstes Lager mehrere m\u00f6gliche Pl\u00e4tze an, doch keiner erf\u00fcllte unsere Anforderungen. Entweder war die Fl\u00e4che zu klein bzw. zu uneben oder wir entdeckten weitere Zelte. Aufgrund ihrer Tarnfarben waren diese aus der Distanz kaum erkennbar. Wenn schon Kanuabenteuer, dann wollten wir eine eigene Insel haben oder zumindest gen\u00fcgend Platz, um die Ruhe der Natur wirklich geniessen zu k\u00f6nnen. Gegen Abend fanden wir schliesslich eine winzige Insel, die genau unseren Vorstellungen entsprach. Dort richteten wir uns gem\u00fctlich ein und liessen den Tag bei einem grossen Lagerfeuer ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-id=\"420\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_05-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-420\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_05-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_05-225x300.jpg 225w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_05-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_05.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1013\" height=\"1024\" data-id=\"435\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346-1013x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-435\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346-1013x1024.jpeg 1013w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346-297x300.jpeg 297w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346-768x776.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346-100x100.jpeg 100w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_20-scaled-e1790013807346.jpeg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1013px) 100vw, 1013px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 3 &amp; 4<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am dritten Tag waren wir so ersch\u00f6pft, dass wir spontan beschlossen haben, noch eine weitere Nacht auf unserer kleinen eroberten Insel zu verbringen. Zwei Personen aus unserer Gruppe paddelten nach Edane, um einige Snacks einzukaufen. Ich blieb mit einer Kollegin zur\u00fcck und wir bereiteten unser Lager wetterfest vor. Gem\u00e4ss Wetterbericht war die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Regen relativ hoch. Zum Gl\u00fcck trieb der kr\u00e4ftige Wind die dunklen Wolken schnell weiter, sodass uns nur wenige Tropfen erreichten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der restliche Nachmittag verlief herrlich entspannt. Jede und jeder suchte sich auf der Insel ein ruhiges Pl\u00e4tzchen, um etwas Zeit f\u00fcr sich allein zu geniessen. Ich machte es mir auf einem moosbewachsenen Felsen bequem und g\u00f6nnte mir den Luxus, meine Lieblingslieder zu h\u00f6ren. Bis dahin hatte ich mein Handy nur benutzt, um die Karte zu antzsehen oder Fotos zu machen. Internet, Nachrichten und s\u00e4mtliche Mitteilungen hatte ich bewusst ausgeschaltet, weil ich vollst\u00e4ndig in diese Natur eintauchen wollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4ter trafen wir uns wieder am Lagerfeuer und buken Schlangenbrot \u00fcber den Flammen. W\u00e4hrend die Sonne langsam hinter den B\u00e4umen verschwand, genossen wir die Ruhe, das Knistern des Feuers und das Gef\u00fchl, f\u00fcr ein paar Tage der Hektik des Alltags entfliehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-442\" style=\"object-fit:cover;object-position:52% 57%\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-300x169.jpeg 300w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-768x432.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_27-2048x1152.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"2560\" data-id=\"452\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-452\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-scaled.jpeg 1440w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-768x1366.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_24-edited-1152x2048.jpeg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"441\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-441\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-1152x2048.jpeg 1152w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_26-scaled.jpeg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ebenfalls fantastisch war, war das Essen. Mein Arbeitskollege hatte jede Mahlzeit akribisch geplant und so abwechslungsreich gestaltet, als w\u00fcrden wir jedesmal in einem anderen Restaurant essen. Es gab Risotto, Fajitas, Gem\u00fcsecurry und vieles mehr. Auch beim Fr\u00fchst\u00fcck mussten wir auf nichts verzichten. Neben Porridge hatte er Griessbrei, s\u00fcsse Snacks und verschiedene Fr\u00fcchte eingeplant. Ich war erstaubt, wie viel Abwechslung mitten in der Natur auf den Teller gezaubert werdne kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"443\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-443\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-1152x2048.jpeg 1152w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_28-scaled.jpeg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1440\" height=\"2560\" data-id=\"453\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-scaled.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-453\" style=\"aspect-ratio:1\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-scaled.jpeg 1440w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-169x300.jpeg 169w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_22-edited-1152x2048.jpeg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Morgen des vierten Tages machten wir uns fr\u00fch auf den Weg. Einerseits mussten wir wieder zur\u00fcck zum Anfang des Sees paddeln, die Landpassage nochmals \u00fcberstehen und danach noch einige Kilometer auf den Glafsfjorden zur\u00fccklegen. Denn wir hatten ein ganz bestimmtes Ziel vor Augen. Schon am ersten Tag war uns eine herzige kleine Insel ins Auge gestochen. F\u00fcr unseren letzten Abend konnten wir uns keinen sch\u00f6neren Ort vorstellen als genau diesen Spot.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meines Erachtens wurden wir auf dieser Insel auch mit dem sch\u00f6nsten Sonnenuntergang der ganzen Reise belohnt. Und ja, wir konnten unseren ambitionierten Plan durchziehen und uns am gew\u00fcnschten Spot niederlassen. Fast schon kitschig senkte sich die Sonne \u00fcber das Wasser und tauchte die Landschaft in goldenes Licht. Unser Zelt und das Kanu leuchteten in warmen Farben, w\u00e4hrend die letzten Sonnenstrahlen langsam hinter dem Horizont verschwanden. In solchen Momenten wurde mir bewusst, weshalb sich die Anstrengungen der vergangenen Tage gelohnt hatten. Die langen Paddelstrecken, die ungeplante Kanuwanderung entlang der Hauptstrasse, die kalten B\u00e4der im See und die N\u00e4chte im Zelt geh\u00f6rten pl\u00f6tzlich einfach dazu. Genau diese Erlebnisse machten die Reise zu etwas Besonderem.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"428\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-428\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-683x1024.jpg 683w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-200x300.jpg 200w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-768x1152.jpg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_13-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" data-id=\"427\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-427\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-683x1024.jpg 683w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-200x300.jpg 200w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-768x1152.jpg 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arvika_12-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 5<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am f\u00fcnften und letzten Tag machten wir uns schliesslich auf den R\u00fcckweg zum Kanucenter. Nach vier Tagen auf dem Wasser merkte ich die vergangenen Etappen deutlich. Vor allem mein R\u00fccken machte sich bemerkbar, und auch eine aufkommende Erk\u00e4ltung k\u00fcndigte sich langsam an. Die letzten Kilometer kosteten mich daher nochmals richtig viel Kraft. Trotzdem paddelte ich Meter f\u00fcr Meter unserem Ziel entgegen. Als das Kanucenter endlich in Sichtweite kam, war die Freude entsprechend gross. Wir hatten die Tour geschafft, gemeinsam zahlreiche Kilometer zur\u00fcckgelegt und dabei unz\u00e4hlige Erinnerungen gesammelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Belohnung g\u00f6nnten wir uns anschliessend etwas, das kaum gegens\u00e4tzlicher zu den vergangenen Tagen h\u00e4tte sein k\u00f6nnen&#8230; einen Besuch bei McDonald&#8217;s. Nach f\u00fcnf Tagen Lagerfeuer, Campingk\u00fcche und Natur pur sassen wir pl\u00f6tzlich mit Burgern und Pommes in einem Fast-Food-Restaurant und liessen uns jeden Bissen schmecken. Ende \ud83d\ude09<br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Tour<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"575\" src=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-1024x575.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-448\" srcset=\"https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-1024x575.png 1024w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-300x168.png 300w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-768x431.png 768w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-1536x863.png 1536w, https:\/\/ldine.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Karte_Arvika-2048x1150.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diese Karte dient lediglich zur groben Orientierung und Veranschaulichung unserer Route. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit oder exakte Darstellung.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Personen, drei Stunden, zwei Kanus und eine Hauptstrasse. Alle, die beim letzten Wort eher einen See oder Fluss erwartet haben: Nein, ich meinte tats\u00e4chlich eine Hauptstrasse. Was zwei Kanus dort zu suchen haben, erz\u00e4hle ich dir gerne in diesem Beitrag. 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